TSV Bernau... ein Leben lang!

 
 

 Aktuelles

Herren

Jugend

Senioren

Vorstand

Chronik

Sponsoren

   
   

Fußballchronik ab 2000

Nach der Übernahme des Traineramtes durch Helmut Holderle klappte 1999 nach einem teils kuriosen, aber auch spannenden Fußballspiel gegen die Mannschaft aus Au wieder der Aufstieg in die nun neu benannte Kreisklasse. Nach dreijähriger Zusammenarbeit trennten sich Trainer Holderle und die Fußballabteilung nach der Spielsaison 2001 / 2002 in gegenseitigem Einvernehmen.

Saison 2001/2002
 

 
stehend v. links: Trainer Holderle, Steiner, Rummelsberger, Auer, Saldivar, Ende, Weingartner;
sitzend v. links: Seiser, Klier, Maier, Kögl, Steindlmüller, Pfaffinger, Caus


Rückblickend ergibt sich für die Spielsaison 2001/2002 folgendes Fazit für den TSV Bernau: Gut, aber "etliche" Spiele mit Glück gewonnen - nach der Winterpause eine Schwächeperiode - zum Endspurt wieder "normales" Spielniveau und damit Klassenerhalt in der Kreisklasse gesichert!

Für die 2. Herrenmannschaft trifft die gleiche Saisonbeurteilung wie für die 1. Herrenmannschaft zu: Nach anfangs guten Leistungen musste man zum Abschluss der Spielsaison 2001/2002 zufrieden sein, dem Abstieg entgangen zu sein. Die "Zweite", eigentlich Aufbaumannschaft brachte keinen erkennbar guten und talentierten (weiteren) Nachwuchsspieler heraus, da diese meist direkt in die 1. Herrenmannschaft eingebaut wurden (Harnisch, Kögl, Saldivar, usw.). Die Hoffnung ruht im Juniorenbereich, wo die B-Jugend die Meisterschaft errungen hat und den Aufstieg in die Kreisklasse schaffte.

16.07.2002 - Rücktritt von Abteilungsleiter Grünäugl

Noch vor Beginn der neuen Spielsaison 2002/2003 ist Abteilungsleiter Grünäugl überraschend von seinem Posten zurückgetreten. Am 16.07.2002 verkündete er offiziell seinen Rücktritt. Für Insider zeichnete sich der Rücktritt jedoch bereits seit einiger Zeit ab - und dennoch war dieser Zeitpunkt überraschend, zumal es der Tag war, an dem der neue Trainer Gschwendtner seinen ersten Trainingstag hatte und den Mannschaften vorgestellt wurde. Grünäugl begrüßte zwar Sepp Gschwendtner noch, verabschiedete sich aber dann gleichzeitig und übergab das Amt Fußballcoach Erik Ammersdörfer, der ebenfalls anwesend war.


Wie Grünäugl selbst erklärte, gab den letzten Ausschlag zum Rücktritt die Erkrankung seiner Ehefrau, die sich einer schweren Knieoperation unterziehen muß und die aus diesem Grund auch nicht mehr der Geschäftsführung des Campingplatzes nachkommen kann. Er, Grünäugl, muss sich dann verstärkt um sein Geschäft, den Campingbetrieb Chiemsee Süd kümmern - und schließlich ist er auch noch Bediensteter der Gemeinde Bernau als Bademeister-Vertreter und Ortsbusfahrer.

Davor gab es aber schon Unstimmigkeiten in der Vorstandschaft hinsichtlich der Schuldenbewältigung bzgl. des neuen Sportheims, die auch mit der Kündigung des Sportheimpächters ursächlich zusammenhängt. Diesbezüglich mußte sich Grünäugl seinen Worten nach unsachgemäßen und teils diffamierenden Vorwürfen von einigen Stammgästen des Sportheims und von Mitgliedern erwehren, obwohl die Kündigung nicht durch die Abteilung, sondern durch die TSV-Vorstandschaft ausgesprochen und somit von allen Abteilungen getragen wurde. Zur Klarstellung muß aber auch erwähnt werden, dass die Sportheim-Kündigung überwiegend wegen der Pachthöhe vorläufig gekündigt wurde, um den Schuldenberg besser in den Griff zu bekommen und der daher neu zu verhandeln war.

Wie auch immer, es ist bedauerlich, dass ein "alter Kämpfer", wie Grünäugl es seit seinem Zuzug in den 70er Jahren war, unter solchen Umständen sein Amt zur Verfügung stellt. Und es wird auch sein Nachfolger ein schweres Erbe antreten, wenn es heißt, die Abteilung mit ihren neun Mannschaften und das Sportheim mit der Schuldenlast gegenüber dem Gesamtverein und der Gemeinde Bernau zu vertreten.

Mit Wirkung vom 01. September 2002 wurde das Pachtverhältnis zwischen den bisherigen Pächtern Monika und Hartl' Eckl aufgelöst; als neue Pächter haben Jasmin und Christian Juchem das "Wirtshaus im Sport- und Freizeitpark" übernommen.

Saison 2002/2003

Die Fußballabteilung des TSV Bernau hat für die Spielsaison 2002/2003 den neuen Trainer Sepp Gschwendtner verpflichtet und man erhoffte sich bei einem so erfahrenen Trainer einen Leistungsschub für die Herrenmannschaften. Die bisherigen Trainerstationen von Gschwendtner waren der ASV Eggstätt, die Inntal-Jugendauswahl, der TSV Neubeuern, ASV Großholzhausen und der TuS Prien).



stehend v. links: Trainer Gschwendtner, Steindlmüller, Saldivar, Ewertz, Weissmeier, Klier, Kalauka, Betreuer Ammersdörfer
kniend v. links.: Pfaffinger, Danese, Weingartner, Schmuck, Mayer, Canitz, Hadamek, Rummelsberger


Leider konnte Trainer Gschwendtner die sich selbst gesteckten Ziele nicht verwirklichen. Die 1. Herrenmannschaft zeigte durchaus gute Ansätze, konnte aber das Niveau über die ganze Saison 2002/2003 nicht stabilisieren. Ebenso verhielt es sich der 2. Herrenmannschaft. Nur mit Hilfe von erfahrenen AH - Spielern konnte in der Spielsaison 2002/2003 letztlich gerade noch der Abstieg aus der B - Klasse verhindert werden.

Trainer Gschwendtner zog die Konsequenz: Noch vor Ablauf der Saison 2002/2003 bat er um Entbindung seines Traineramtes. Die Trennung von Trainer Gschwendtner kam zwar nicht ganz unerwartet, aber dennoch war der frühe Zeitpunkt und zudem die Erstinformation an einen Außenstehenden auf fremden Spielplatz doch überraschend. Bei einem Saison-Abschlußessen auf der Sportheim-Terrasse erklärte Gschwendtner zu seinem Rücktritt, dass er das geforderte Tabellenresultat zwar erreichte, in der Mannschaft aber dennoch ein viel größeres Potential vorhanden ist, um an der Tabellenspitze mit zu mischen. Leider sei es ihm nicht gelungen, diese Kräfte abzurufen. Der Grund liege in der teils schwachen Trainingsbeteiligung.

Abteilungsleiter Klier und Mannschaftskapitän Steindlmüller bedankten sich bei Gschwendtner und stellten gleichzeitig den neuen Trainer Holger Tessmann vor, auf den man erst wenige Tage zuvor aufmerksam wurde. Angesichts des späten Rücktritts Gschwendtners war praktisch kein Trainer mehr "frei". Man einigte sich eigentlich bereits auf ein vereinsinternes Trainergespann aus mehreren Spielern, als man auf Tessmann aufmerksam wurde. Tessmann war erst seit kurzem in Bernau und trainierte ein paar Wochen aushilfsweise eine Juniorenmannschaft, als man ihn den Trainerjob der Herrenmannschaften anbot.

Man versprach sich von ihm eigentlich einen Schub, zumal Tessmann zu einigen Spielern einen guten Kontakt hatte. Doch nach ein paar Wochen bemerkte man, dass dieser Schein trügte. Tessmann zeigte sich zu zugänglich, was seine sog. "Freunde" ausnutzten. Das Training wurde vernachlässigt und dafür beim Kartenspiel nachgeholt. Entsprechend waren die Leistungen der Herrenmannschaften. Nach Abschluss der Vorrunde überwinterte man auf einem enttäuschenden 13. Tabellenplatz, und man musste den Abstieg befürchten. Letztlich konnte man gerade noch die Klasse halten, doch verabschiedete sich der TSV Bernau aus der Spielsaison 2003/2004 mit einer völlig indiskutablen Leistung.

Am Freitag, den 14.02.03 fand dann in der Gaststätte im Sportpark die Jahreshauptversammlung 2003 der TSV-Fussballer mit außerordentlichen Neuwahlen statt. Der kommissarische Abteilungsleiter Erik Ammersdörfer stellte - wie bereits bei Antritt seines Amtes angekündigt - den Posten des Vorsitzenden zur Verfügung und forderte die anwesenden Mitglieder zur Neuwahl auf.

Von den weiteren Vorstandmitgliedern traten Kassier Lorenz Philipp nach drei Jahren Tätigkeit, Schriftführer Michael Krische nach 8 Jahren und Jugendleiter Günter Schmuck nach 5 Jahren nicht mehr zur Wahl an. Wie bereits oben erwähnt, trat der ehem. Abteilungsleiter Werner Grünäugl aufgrund privater und gesundheitlicher Umstände während des letzten Jahres zurück. Bei der Neuwahl wurde schließlich Jürgen Klier zum neuen Fußball-Abteilungsleiter gewählt. Als Stellvertreter fungiert Erik Ammersdörfer.


Die Fußballabteilung des TSV Bernau löste anschließend nach nur einem Jahr den Trainervertrag mit Holger Tessmann in gegenseitigem Einvernehmen auf und konnte ab der Saison 2004/2005 das Bernauer Urgestein Heinz Kink als Trainer gewinnen. Der in Bernau wohnhafte Heinz Kink besitzt bereits Erfahrung im Seniorenbereich. So konnte er mit dem Nachbarverein WSV Aschau den Aufstieg von der A-Klasse in die Kreisklasse feiern. Die letzten Jahre arbeitete Kink erfolgreich beim TSV 1860 Rosenheim im Jugendbereich.


 

 

Jahre 2006 - 2008

Zum Ende der Spielsaison 2005/2006 teilte der bisherige Coach Heinz Kink dem TSV Bernau mit, dass er (in Absprache mit der FA-Abteilungsleitung) nach 2-jähriger Tätigkeit sein Traineramt zur Verfügung stellt. Kink wollte ursprünglich bereits im letzten Jahr eine Trainerpause einlegen, konnte aber noch einmal für die vergangene Saison verpflichtet werden.

Nachfolger von Heinz Hink wird ebenfalls ein Bernauer Urgestein, nämlich Hans-Georg Jagla, genannt Sam.  Jagla trainierte bisher den SV Pang und den TSV Rimsting, pausierte dann in der vergangenen Saison und greift nun mit neuem Elan an. In der Winterpause der Saison 2007/2008 legte Hans Georg Jagla sein Traineramt aus beruflichen Gründen nieder.

In seiner Amtszeit fand ein Umbruch in der Altersstruktur der Mannschaft statt. Hier wurden bereits ansehnliche Leistungen der jungen Nachwuchshoffnungen gezeigt. Das schlechte Abschneiden der ersten Mannschaft zur Winterpause war eine Verkettung mehrerer Umstände. Zu der Unerfahrenheit einiger Spieler gesellten sich Formtiefs einiger Akteure sowie etwas Verletzungspech einiger Stammkräfte.

Als Nachfolger konnte Hans Nietzold als Trainer gewonnen werden. Dieser trainierte zuvor den SV Prutting und setzte nahtlos an die gute Trainingsarbeit seines Vorgängers an. Im ersten Halbjahr 2008 wurde kein einziges Spiel verloren. Hier konnte der neue Trainer wieder aus dem vollem Spielerpotential schöpfen. Zu den angeschlagenen Spielern gesellten sich auch 2 Zugänge dazu. Mit Marcel Klesinski (kam mit dem Trainer vom SV Prutting) und Sebastian Lackerschmid, der in seiner Jugendzeit zum TSV 1860 Rosenheim wechselte, standen ihm nun zwei Verstärkungen zur Verfügung.


Sportheim

Gleich zu Beginn ihrer Amtszeit hatte daneben die Abteilungsleitung mit mehreren Wechseln der Sportheim-Pächter zu kämpfen. Christian und Jasmin Juchem kündigten das Pachtverhältnis für das Sportheim nach rund einem Jahr aus persönlichen Gründen wieder auf. Danach übernahm übergangsweise Peter Oberrader von Oktober 2003 für ein paar Monate das Sportheim.

Ab 01. März 2004 übernahmen Werner Grünäugl, jun. und Monika Rücker „Das Wirtshaus im Sport- und Freizeitpark“ an der Buchenstraße und benannten es zur Gaststätte "Fitalis" um. Leider ließ sich das "bewegte Leben" unseres Sportheims auch bei diesen Pächtern nicht aufhalten; insbesondere berufliche Gründe von Werner Grünäugl jun. gaben den Ausschlag für die Aufgabe des Sportheims zu Ende des Jahres 2005. Vom 01. Januar 2006 bis 28.02.2006 war dann Frau Helga Messering vorübergehend Pächterin. Sie gab dem Sportheim seinen ursprünglichen Namen "Wirtshaus im Sport- und Freizeitpark" wieder zurück.

Von 01. März 2006 war Erik Ammersdörfer der Sportheim-Wirt. Mit diesem "Bernauer Fußball-Urgestein" und gleichzeitigem Fußball-Manager (seit 1982!) erhoffte man sich eine für längere Zeit stabile Geschäfts- und Wirtschaftsführung der Sportgaststätte an der Buchenstraße. Doch wie seinen Vorgängern blieb ihm der Erfolg mit dem Wirtshaus im Sportpark verwehrt, so daß auch er nach nur einem Jahr den Pachtvertrag nicht mehr verlängerte. Von März bis August 2007 konnte man keinen geeigneten Pächter finden.

Seit 01.08.2007 ist nun die Familie Janjic Pächter des Sportheimes. Die Vorstandschaft hofft mit dieser jungen Bernauer Familie wieder einen geeigneten Pächter gefunden zu haben.

Letztes Kapitel zum alten Sportheim an der Widholzerstraße

Im Juli 2006 wurde das "gute alte" Sportheim an der Widholzerstraße abgerissen. Es weicht einem Geschäfts- und Wohnhaus, das an gleicher Stelle gebaut wird.

 
 
Seitenanfang

TSV Bernau 1921 e. V.
"Ein Leben lang..."