TSV Bernau... ein Leben lang!

 
 

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1. Herrenmannschaft 2005/2006

TABELLE - Kreisklasse 2

Platz Mannschaft Spiele g u v Tore Punkte
1

Riedering

26

18

4

4

88:46

58

2

TSV Wasserb. 2

26

15

6

5

54:31

51

3

Edling

26

13

9

4

74:38

48

4

Rimsting

26

10

8

8

41:45

38

5

Vogtareuth

26

9

8

9

48:46

35

6

Prien

26

9

7

10

37:35

34

7

Bernau

26

8

9

9

38:43

33

8

Rechtmehring

26

7

9

9

38:41

33

9

Eggstätt

26

8

8

10

39:46

32

10

Eiselfing

26

8

7

11

40:49

31

11

Söchtenau

26

6

10

10

41:50

28

12

Grassau

26

7

7

11

36:60

28

13

Chieming

26

6

7

13

35:56

25

14

Obing

26

5

5

16

38:61

20

SPIELBERICHTE

TSV Bernau : ASV Grassau: 4 : 0
Torschützen: Hois, 2x Steinberger, Steindlmüller

Im letzten Spiel der Saison konnte doch noch der drohende Gang in die Abstiegsrelegation abgewendet werden. Das Spiel mußte wegen der anhaltenden Regenfälle der letzten Tage unter äußerst schwierigen Platzverhältnissen ausgetragen werden, was sich aber nicht sonderlich auf die Spielweise beider Mannschaften auswirkte. Bernau gelang nach 7 Minuten gleich ein Traumstart, indem Christian Hois nach einem schönen Solo im Nachschuß traf. Dies beruhigte das Bernauer Spiel und man hatte den Gegner schon etwas den Zahn gezogen. In der Folgezeit spielte der Gast aus Grassau zwar gefällig mit, konnte sich aber nicht zwingend vor dem Bernauer Tor zeigen. Bernau präsentierte sich etwas gefährlicher in Strafraumnähe und war auch dem 2 : 0 näher, als Grassau dem Ausgleichstreffer. Als man aber mit einem etwas dünnen 1: 0 Vorsprung in die Halbzeit gehen mußte, nahm man sich vor dem Gegner weiter mehr unter Druck zu setzen. Dies gelang auch gleich mit einem Paukenschlag, als in der 46. Minute Peter Steinberger dem letzten Mann den Ball abluchste und souverän zum 2:0 einschob. Dies war auch der endgültige Knackpunkt für die Gästeelf, die sich davon nicht mehr richtig erholte. Zwar versuchte das Team aus dem Achental nochmals das Spiel zu drehen, doch es blieb nur bei spärlichen Versuchen. Die zwei besten Chancen hatte der ASV Grassau durch einen Freistoß aus 20 Metern ,der nur knapp sein Ziel verfehlte und ein Lattenkopfball welcher das 3: 1 bedeutet hätte. Denn kurz zuvor in der 62. Minute konnte wieder Peter Steinberger einnetzen ,der durch Christian Hois mustergültig bedient wurde. Danach konterte Bernau den Gast immer gekonnt aus und hätte das Ergebnis viel höher gestalten können. Doch wie in den Spielen zuvor verwertete man dickste Chancen nicht und so gelang Donat Steindlmüller erst mit dem Schlußpfiff den äußerst verdienten 4:0 Treffer.

TSV Bernau : TSV Rimsting: 1 : 2

DJK Edling : TSV Bernau: 3 : 0

Der TSV Bernau handelte sich eine verdiente 0:3 Niederlage in Edling ein.
Der Gastgeber war von Beginn an gewillt 3 Punkte für den verbleibenden Aufstiegskampf zu holen, was sich in der dynamischen Spielweise bemerkbar machte. Der DJK Edling hatte in der ersten Hälfte zwei gute Tormöglichkeiten, die aber beide ungenützt blieben. Einmal rettete Slobodan Brkic bei einem Kopfball noch vor der Linie, beim zweiten Mal mußten die Bernauer auf das Glück ihres Keepers bauen, als Wiener aus kurzer Distanz vergab. Der TSV Bernau hielt im ersten Durchgang gut mit und war auch ein gleichwertiger Gegner, konnte aber die sich ebenfalls bietenden Chancen nicht nutzen.In der 46. Minute war es dann aber so weit, Altmann konnte den Ball zwar aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen den resultierenden Abpraller vom Bernauer Keeper köpfte Wiener aber aus 2 Metern ein. Bernau versuchte von nun an auf den Ausgleich zu drängen, doch schlichen sich zu viele Fehler im Aufbauspiel ein, die immer mit gefährlichen Kontern für Edling endeten. Als Bernau nach ca.70 Minuten bei einem Eckball mit 2:0 in Rückstand geriet, war das Spiel schon fast entschieden. Einzig Christian Hois und Thomas Rummelsberger hatten noch zwei gute Tormöglichkeiten zum Anschlußtreffer. Als aber dann das 3:0 ca. 5 Minuten vor dem Ende fiel, war das Spiel endgültig entschieden.

TSV Bernau : ASV Eggstätt: 0 : 1

Bernau war in dieser Partie überlegen, mußte sich aber durch die einzige Eggstätter Chance der ersten Hälfte geschlagen geben. Eine Vielzahl an Tormöglichkeiten konnte nicht genutzt werden und so stand man am Ende mit leeren Händen da.
Fazit: Gut gespielt, Torchancen ausgelassen unglücklich verloren!

TSV Bernau : SV Söchtenau: 0 : 4
Torschützen: 2x Guwa, 2x Hois

Bernau beherrschte die Partie über weite Strecken und erzielte in den "richtigen" Momenten die Treffer zum Sieg. Mit diesem Sieg dürften wohl die größten Abstiegssorgen beseitigt sein.

TSV Chieming : TSV Bernau: 0 : 2
Torschützen: Pajic, Guwa

Bernau war in dieser Partie auf holprigen Geläuf über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft. Bereits in der ersten Hälfte erspielte sich unsere Mannschaft einige gute Tormöglichkeiten, die aber alle ungenützt blieben.
Gleich nach Beginn der zweiten Halbzeit hatte der Gastgeber eine zehnminütige Drangphase, in der aber keine wirklich zwingende Torchance zu verbuchen war.
Danach kam aber Bernau wieder besser ins Spiel, konnte aber auch nichts hochkarätiges herausspielen. Erst in der 82. Minute gelang dem kurz zuvor eingewechselten Dejan Pajic der viel umjubelte Führungstreffer. Eine schöne Einzelleistung schloß er aus 16 Metern gekonnt ab. Kurz darauf verzeichnete die Heimelf die wohl größte Chance auf ihrer Habenseite, als nach einer Freistoßflanke aus nur 3Metern das Außennetz getroffen wurde. Doch 2 Minuten vor dem Ende konnte der glänzend aufgelegte Jury Guwa den alles entscheidenden Treffer der Partie erzielen. Entschlossen luchste er dem letzten Mann den Ball ab und umkurvte den Chieminger Keeper zum verdienten Endstand.

TSV Wasserburg 2 : TSV Bernau: 1 : 0

In einem durchschnittlichen Spiel kam der Gastgeber zu einem etwas glücklichen Heimdreier. Bernau konnte dem Tabellenzweiten der Kreisklasse 2 mehr als nur Paroli bieten, vielmehr konnte man selber über weite Strecken das Spiel gegen die verstärkte 2. Mannschaft der Hausherren gestalten. Die Heimelf kam dennoch nach ca. 30. Minuten mit einem Flachschuß zum Treffer des Tages. Jury Guwa wurde der Ball hart ,aber fair abgegrätscht, woraus aber diese spielentscheidende Szene entstand. Bernau steckte aber nicht auf und war weiter eher das spielbestimmende Team. Einziges Defizit in dieser Partie war wieder einmal die Bernauer Chancenauswertung, da selbst beste Tormöglichkeiten ausgelassen wurden. So kann man das Spiel mit dem Fazit werten, daß in der Tabelle oben stehende Mannschaften halt mehr Glück haben.

TSV Bernau : TV Obing: 3 : 3
Torschützen: Steinberger, Guwa, Sauer

In einem eher mäßigem Spiel trennten sich der TSV Bernau und der TV Obing mit einem Unentschieden.
Bernau begann das Spiel etwas besser erspielte sich aber zu Beginn keine zwingenden Chancen. Der Gast lauerte zu dieser Phase des Spieles auf Konterchancen konnte sich aber auch nicht richtig in Szene setzen. Einziger Höhepunkt in der ersten Hälfte war der Treffer von Peter Steinberger, der nach einem schönen Sololauf gekonnt zum 1 : 0 traf. Den Schlußpunkt in der ersten Hälfte setzte aber Obing als fast mit dem Pausenpfiff der Ausgleich gelang. Mit einem schönen Heber in den Strafraum konnte ein Gästestürmer in Aktion gesetzt werden, dieser scheiterte aber mit seinem Torschuß aus 6 Metern. In der zweiten Hälfte waren die Gäste sofort bemüht den Ausgleich zu erzielen, konnten dies aber nicht in die Tat umsetzen. Als die Heimelf innerhalb von 10 Minuten die Führung durch Guwa und Sauer auf 3 : 0 ausbauten schien das Spiel gelaufen. Doch dann folgten 3 grausame Minuten in denen der Gast zum etwas schmeichelhaften Ausgleich gelang. Zuerst kam der TV Obing durch einen groben Torwartpatzer zum 3 : 1 Treffer. Und als eine Minute darauf das 3 : 2 durch einen Sonntagsschuß aus 25 Metern fiel, rochen die Gäste ihre Chance auf einen Punkt. Was auch zum Leidwesen der Hausherren wieder nur eine Minute später fiel. Vom rechten Sechzehnereck konnte ein Gästeakteur den Bernauer Keeper mit einem Schuß ins lange Eck überlisten. Die restlichen 15 Minuten tat sich nichts mehr und die Hausherren standen am Ende mit fast leeren Händen da.

TSV Bernau : SC Rechtmehring: 1 : 0
Torschützen: Pajic

Glückliche 3 Punkte für den TSV!
In einer von Abstiegsangst geprägten Partie konnte der TSV 3 Punkte einfahren. Bernau begann das Spiel sehr schwach und lies sich durch die dynamische Spielweise der Gäste etwas aus dem Konzept bringen. Viele persönliche Fehler machten den Gegner auch noch stärker, der ja auf Grund der Tabellensituation schon sehr motiviert zu Werke ging. So kann und muß man besonders in der ersten Hälfte den Mantel des Schweigens über das grauenhafte Bernauer Spiel legen. Die Gäste allerdings erkannten dies als ihre Chance und versuchten aus allen möglichen Situationen zum Torerfolg zu gelangen. So hatte die Bernauer Abwehr eine lange Druckphase zu überstehen und konnte sich nur Schritt für Schritt aus dieser Umklammerung befreien. So kam man auch erst zu Ende des ersten Durchganges zu einer 100 prozentigen Chance durch Jury Guwa, der alleine vor dem Gästekeeper vergab. Deshalb mußte Trainer Kink auch handeln und wechselte zur Halbzeit Christian Hois und Horst Oberholzner ein. Zu Beginn der zweiten Hälfte kam Bernau nun besser ins Spiel und es entwickelte sich ein offeneres Spiel, wobei die Gäste stets gefährlich blieben. Diese hatten nach ca. 55 Minuten auch eine Großchance. Ein Gästeakteur kam aus 7 Metern zum Schuß, den unser Keeper noch parieren konnte. Den daraus resultierenden Abpraller konnten die Gäste aus 6 Metern nur an die Latte setzen und der Ball sprang nach Wembleyart aus dem Tor. Sehr zum Leidwesen der Gäste erkannte der gut leitende Schiedsrichter nicht auf Tor, obwohl der Ball wahrscheinlich die Linie überschritten hatte. Ebenfalls hatten die Bernauer Glück als wenig später eine tückisch geschlagene Ecke der Gäste von unserem Torwart nur an den Pfosten abgewehrt werden konnte. Nach ca. 70 Minuten wendete sich das Spiel zu Gunsten der Heimelf, da ein Gästeakteur wegen wiederholten Meckerns und Foulspiel mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen wurde. Jetzt war wieder Bernau mehr am Drücker und hatte ein deutlicheres Übergewicht. Dieses konnte Bernau aber nicht in Tore umsetzen und so vergab man auch die sich bietenden Chancen. Die Größte hatten wohl der eingewechselte Dejan Pajic und Christian Hois die an einer flachen Hereingabe nur vorbei rutschten. Doch 10 Minuten vor Schluß war es dann Dejan Pajic der den Treffer des Tages setzte. Einen langen Ball setzte der Youngster hinterher, luchste ihm den letzten Mann ab und marschierte alleine zum Siegtreffer.

TSV Eiselfing : TSV Bernau: 0 : 3
Torschützen: Weingartner, Saldivar, Venzl

Im Auswärtsspiel beim TSV Eiselfing konnte die Bernauer Truppe einen glücklichen aber nicht ganz unverdienten Sieg feiern.
Die Partie mußte auf dem Eiselfinger Ausweichplatz ausgetragen werden, da der Hauptplatz der Gastgeber den Winter nicht unbeschadet überstanden hatte. Das Spiel begann ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die Bernauer Elf die gleich nach 5 Minuten eine Großchance durch Alexander Hordt vergab. Doch bereits 10 Minuten später war es Lorenz Weingartner der nach einem Pfostenschuss von Jury Guwa zur Stelle war und zum 1 : 0 „abstaubte“. Im weiteren Spielverlauf kam der Gastgeber aber immer besser ins Spiel und hatte auch gute Möglichkeiten zum Ausgleich. So fand z.B. ein Kopfball aus 7 Metern nicht den Weg ins Tor und kurz vor der Pause konnte ein Eiselfinger Angreifer nach einer Ecke den Ball aus 6 Metern nicht im Gehäuse unterbringen.
Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte war beim Gastgeber der Wille zum Ausgleich deutlich erkennbar. Mit einem Freistoß in der 47. Minute aus 16 Metern konnte die Eiselfinger Truppe ein erneutes Lebenszeichen setzen. Doch die wohl Größte Chance zum Ausgleich wurde 5 Minuten später vergeben. Einen Elfmeter konnten die Hausherrn nicht verwandeln, da der Schütze des Strafstoßes den Ball neben das Tor setzte. Als auch noch kurz darauf das 2:0 für Bernau fiel, schien dies der Knackpunkt in der Begegnung gewesen zu sein. Helmut Saldivar konnte nach schöner Vorarbeit von Dejan Pajic und Daniel Sauer den Ball unbedrängt aus kurzer Distanz über die Linie drücken. Nach ca.75 Minuten konnte der TSV sogar noch auf 3 : 0 erhöhen. Ein an Saldivar verschuldeter Elfmeter konnte Dieter Venzl unhaltbar „versenken“. In der selben Situation verwies der Schiedsrichter einen Eiselfinger Spieler mit der Ampelkarte des Feldes und somit war das Spiel entschieden. Selbst eine Großchance Marke „Geschenk“ des Bernauer Keepers konnten die Gastgeber nicht für sich nutzen und somit war der Bernauer Auswärtssieg perfekt.

TSV Bernau : SV Riedering: 0 : 0

Und wieder ist ein gutes Bernauer Spiel mit nur einem Punkt belohnt worden!
Zwar hatte man den Spitzenreiter der Kreisklasse 2 zu Gast, doch man konnte in diesem Spiel nicht erkennen wer vorne und wer hinten in der Tabelle steht. Das Spiel begann mit leichten Vorteilen für die Gastmannschaft aus Riedering die gleich nach 2 Minuten eine gute Möglichkeit hatte. Eine vor das Tor gezogene Flanke konnte nur zu kurz abgewehrt werden und mit etwas Glück wurde der folgende Schuß aus 8 Metern durch unseren Schlußmann pariert. In den folgenden 15 Minuten blieben die Gäste in Strafraumnähe stets gefährlich und hatten nach ca. 20 Minuten mit einem Freistoß vom Sechzehner der nur knapp am Tor vorbei ging eine erneute gute Torgelegenheit. Doch auch der TSV Bernau war präsent und hatte durch den stetigen Unruheherd Jury Guwa eine hundertprozentige Torchance, als er auf dem Weg allein zum Tor im Strafraum gelegt wurde. Der sonst gut pfeiffende Schiedsrichter Poschauko erkannte dies aber nicht und wertete diese schon fast an Notbremse erinnernde Situation als Schwalbe. Ebenfalls pfiff er kurz zuvor eine aussichtsreiche Spielsituation von Christian Hois wegen Abseits ab, womit er auch etwas daneben lag. Die Bernauer Truppe bekam die Gastmannschaft nach 20 Minuten gut unter Kontrolle und konnte bereits im Mittelfeld das Spiel immer mehr übernehmen. Riedering konnte in dieser Phase des Spieles spielerische Nachteile nur durch körperliche Robustheit ausgleichen und somit den TSV vom Tor fern halten. Die letzte gefährliche Aktion in der ersten Hälfte hatte aber wieder Riedering als Furtner nach einem Laufduell vom Sechzehner zu Schuß kam und den Ball am langen Pfosten vorbei setzte. Gleich nach der Pause kam wieder Riedering mit einer Torchance besser in Gang.
In der 50.Minute konnte ein Flachschuß der Gäste mit Mühe zur Ecke geklärt werden. Dies schien aber der Weckruf für die Bernauer Elf gewesen zu sein, die in den folgenden 10 Minuten drei sehr gute Tormöglichkeiten hatte. Christian Hois traf aus kurzer Distanz nur das Außennetz und Jury Guwa scheiterte alleinstehend am Gästekeeper. Den Abpraller aus dieser Situation konnte der wieder überzeugende Peter Steinberger leider nur knapp am Tor vorbei setzen. Von nun an hatte Bernau die Gastelf fest im Griff und war auch spielerisch gesehen das bessere Team. Einziges Manko war die fehlende Durchschlagskraft in Strafraumnähe. Riedering konnte sich im restlichen Spielverlauf nur mit vermehrten Fouls behelfen. Krönender Abschluß dieser harten Spielweise war die gelb rote Karte in der 80. Minute für einen Mittelfeldakteur der Gäste nach wiederholtem Foulspiel. Kurz darauf wurde ebenfalls wieder ein Riederinger Mittelfeldakteur mit der roten Karte vom Platz geschickt. Wegen eines derben Foulspieles mußte der Unparteiische diesmal den dunkelroten Karton aus der Brusttasche holen. Leider konnte der TSV in der verbleibenden Spielzeit keinen dreifachen Punktgewinn aus dieser Überzahlsituation erreichen.

TUS Prien - TSV Bernau: 1 : 1
Torschütze: Guwa

Wieder nur ein Punkt! So muß man dieses Spiel der Bernauer Elf bewerten.
Bernau begann zwar im Lokalderby gegen Prien optisch etwas besser, doch sprang im ersten Durchgang nichts zählbares dabei heraus. Außer ein paar ungenauen Flanken in den Sechzehner und einem Schuß von Dieter Venzl, der am langen Pfosten vorbei ging war nichts besonderes geboten. Die Heimelf stand aber der Bernauer Truppe in Bezug auf Harmlosigkeit nichts nach und so mußten die für ein Derby spärlich anwesenden Zuschauer mit einem müden 0 : 0 zur Halbzeit verweilen.
Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte legte das Bernauer Team etwas zu und die Torchancen mehrten sich etwas.So wurde auch nach ca.50 Minuten der Führungstreffer bejubelt. Peter Steinberger legte den Ball schön nach links außen auf und die folgende mustergültige Hereingabe durch Helmut Saldivar wurde von Jury Guwa treffsicher verwertet.In der Folgezeit mehrte sich der Druck der Gästeelf auf das Priener Tor stetig, doch richtig zählbares sprang nicht dabei heraus. Einziger Aufreger war die Ampelkarte für Harald Mayer, der den Prienern in der 65. Minute nun auch noch eine Unterzahlsitution bescherte. Bernau war nun richtig überlegen, doch konnten einige schöne Spielzüge nicht erfolgreich abgeschlossen werden.
Erst gegen Ende der Partie setzte Prien alles auf eine Karte und drückte entschlossener auf das Bernauer Tor.Erste Aufregung im Bernauer Sechzehner entstand erst nach einer flachen Hereingabe die fast am langen Pfosten vollstreckt wurde, doch Lenz Weingartner konnte den Ball gerade noch von der Linie kratzen. In der folgenden Situation war es dann aber C. Janjic der mit einem Treffer in den Winkel aus gut 18 Metern erfolgreich war. Dies war auch in der 85. Minute der letzte Höhepunkt der Partie und bescherte damit der Heimelf einen glücklichen Punktgewinn.

SV Vogtareuth - TSV 1921 Bernau: 1 : 1
Torschütze: Pajic

Schade für unsere Erste, denn sie hätte als Verdienter Sieger vom Platz gehen können.
Von Beginn an wollte man den Hausherren auf dem schwierigen Geläuf alles abverlangen und sich mit einer guten Leistung wieder Selbstvertrauen holen. Aber nicht nur das wurde in die Tat umgesetzt, viel mehr konnte man den Gastgeber auch spielerisch in die Schranken weisen. Das einzige Manko auf Bernauer Seite war die Chancenauswertung, denn selbst beste Tormöglichkeiten blieben im ersten Durchgang ungenützt. Der Halbzeitstand von 0 : 0 war deshalb mehr als gerecht.
So wie die erste Halbzeit begann auch die Zweite druckvoll, wobei die Heimelf sich nur sporadisch vor dem Bernauer Tor zeigte. Hier war es wieder die Bernauer Elf, die im Spiel gefährlicher und gefälliger wirkte. In der 70. Minute war der Bann aber gebrochen und der eingewechselte Dejan Pajic konnte, auf Zuspiel von Christian Hois, zielsicher zum 1: 0 verwerten. Dieser Führungstreffer war sicherlich etwas glücklich, da er im direkten Gegenzug nach einer Großchance für Vogtareuth gelang. Hier mußte sich unser Keeper Wastl Peter lang machen um den Gegentreffer zu verhindern. Dieser konnte den Ball aber nur abklatschen und ein Vogtareuther Angreifer setzte den Nachschuss an den Pfosten. Bernau steckte nach dem Führungstreffer aber nicht zurück und versuchte den Gastgeber weiter unter Druck zu setzen, was auch gut gelang. Vogtareuth versuchte mit der Brechstange den Ausgleich zu erzielen und schaffte dies auch etwas glücklich. Einen Fernschuß aus 30 Metern lies unser bis dahin glänzend aufgelegter Keeper durch die Hände gleiten. In den letzten 5 Minuten geschah dann nichts mehr nennenswertes und somit war die Punkteteilung perfekt. Bernau scheint sich mit 6 Unentschieden zu den Remiskönigen der Liga zu entwickeln, was aber im Abstiegskampf nicht besonders hilfreich ist.

13. Spieltag (Hinrunde)
Allg. SV Grassau - TSV 1921 Bernau: 1 : 1
Torschütze: Guwa

Nur ein Pünktchen konnte unsere Erste aus Grassau entführen!
Nach dem verpatzten Spiel gegen Edling, wollte man Wiedergutmachung betreiben. Diese Absicht wurde auch von Beginn an in die Tat umgesetzt und unsere Elf erspielte sich ein leichtes Übergewicht. Das Resultat dieses Übergewichtes konnte auch nach ca. 25 Minuten bejubelt werden. Jury Guwa erzielte hier den verdienten Führungstreffer für Bernau. Ebenso war es auch Jury, der nach 35 Minuten Auslöser für eine gewisse Aufregung auf dem Spielfeld verantwortlich war. Er begann eine völlig unnötige Diskussion über eine Linienrichterentscheidung und lies sich hierbei von den Zuschauern der Heimelf beeinflussen. Dabei fielen nicht nur „schöne Worte“, was der Schiedsrichter mit der roten Karte für Juri bestrafte. Nun mußte man das Spiel in Unterzahl bestreiten und lies sich immer weiter in die Defensive zurück drängen. Je länger das Spiel dauerte, desto enger wurde der „Belagerungsring“ gezogen. Das Ergebnis dieser Grassauer Drangphase war der Ausgleichstreffer in der 75. Minute. Doch dies war nicht unbedingt der Schlußpunkt dieser Partie, denn diesen setzte Matthias Schmuck mit seiner gelb-roten Karte in der 80.Minute. Danach konnte man das Spiel noch über die Zeit bringen und ein gerechtes Remis auf der Habenseite verbuchen.

12. Spieltag (Hinrunde)
TSV 1921 Bernau - DJK SV Edling: 0 : 7

Ein völlig desolates Ergebnis lieferte unsere Erste gegen den Gast aus Edling ab.
War der Beginn des Spieles noch sehr gut ,so wurde es im Verlauf der Partie immer desaströser. Die ersten 20 Minuten des Spieles konnte Bernau klar für sich verbuchen, doch mußte man gerade in der stärksten Phase des Spieles 2 dumme Gegentreffer hinnehmen. In der 12. Minute konnte das Gästeteam etwas glücklich das 1:0 erzielen und somit etwas Schlagkraft zurück erobern. In der 17. Minute lud man die gegnerische Offensivabteilung mit einem Fehlpass in der Defensive zum 2 : 0 ein, was sich die Gästeelf mit ihrer zweiten Chance nicht nehmen liesen. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte spielte man dennoch druckvoll nach vorne, doch außer einem Pfostenschuss sprang nichts zählbares dabei raus. Im Gegensatz dazu konnte Edling mit der dritten Chance in der 44. Minute den „Genickbruch“ für Bernau markieren, ein etwas abgefälschter Ball aus spitzem Winkel fand hier seinen Weg ins Tor. Nach der Pause war der Wille erkennbar das Resultat besser zu gestalten, doch zählbares sprang nur für den Gast heraus. Dieser leitete mit dem 4 : 0 ziemlich nach Wiederbeginn, das Bernauer Fiasko ein. Danach kann man nur noch den Mantel des Schweigens über dieses Bernauer „Spiel“ legen. Die restlichen Tore fielen alle nach Kontersituationen, die Edling gekonnt verwertete. Als Fazit bleibt zu erwähnen, selbst bei dem Versuch das Ergebnis zu beschönigen darf man sich nicht so blamabel vorführen lassen. Man muß sich wirklich bei unserem Coach Heinz Kink für diese Leistung entschuldigen, der dieses Ergebnis gerade wegen seines Engagements nicht verdient hat.

11. Spieltag (Hinrunde)
Allg. SV Eggstätt - TSV 1921 Bernau: 1 : 1
Torschütze: Eigentor

In einem schlechten Spiel konnte unsere Erste leider nur einen Punkt holen.
Eggstätt ging früh nach etwa 10 Minuten in Führung. Die Bernauer Hintermannschaft konnte eine Gefahrensituation nicht klären und ein Angreifer der Heimelf nutzte diese Chance für sich. Bernau war bemüht, konnte sich aber nur selten gefährlich vor dem Tor zeigen. So plätscherte diese Partie etwas dahin wobei Eggstätt etwas besser wirkte. Bernau konnte auch nur durch ein Eigentor etwa 15 Minuten vor dem Ende ausgleichen. Erst ab diesem Treffer entwickelte sich eine kleine Bernauer Drangphase, wobei aber nichts mehr nennenswertes herauskam. Die einzige Situation die noch redenswert war, ist die rote Karte für Christian Hois. Dieser hat nach einer abgepfiffenen Situation noch auf das gegnerische Tor geschossen und mehr oder weniger absichtlich den Torwart getroffen. Auf alle Fälle bedarf es bis zur Winterpause noch eine Leistungssteigerung um nicht an das Tabellenende zu rutschen.

10. Spieltag (Hinrunde)
SV Söchtenau-Krottenmühl - TSV 1921 Bernau: 1 : 3
Torschützen: Steinberger, 2x Sauer

Mit einem besonders in der ersten Hälfte sehr souveränen Spiel konnte unsere 1. Mannschaft einen Erfolg im Kellerduell landen. Von Beginn an war der Wille erkennbar die dumme 0 : 5 Schlappe vom vorigen Spieltag gegen die Wasserburger Reserve vergessen zu machen. So ging man auch zu Beginn der Partie ein hohes Tempo und setzte die Heimelf unter Druck, doch richtig nennenswerte Chancen waren nicht zu verbuchen.Erst in der 20. Minute konnte sich unsere Elf über den linken Flügel schön durchsetzen und den folgenden Querpass in den gegnerischen Strafraum verwertete Peter Steinberger sicher aus kurzer Distanz.
Beflügelt durch den Führungstreffer spielte unsere Mannschaft erfrischend auf und konnte in der 30. Minute das Ergebnis auf 2 : 0 ausbauen. Peter Steinberger war mit einem Solo in den Strafraum eingedrungen und konnte nur mit einem Foul gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Daniel Sauer unhaltbar flach ins Eck.
Kurz darauf gab es eine strittige Situation zu überstehen. Bei einem Zweikampf im Strafraum klärte Silvio Kalauka per Fuß in Richtung Torauslinie. Bei dem Versuch den nahenden Eckball zu verhindern wehrte unser Keeper Wastl Peter den Ball mit der Hand ab. Erst spät und auf Zuruf entschied der ansonsten gut leitende Schiedsrichter auf indirekten Freistoß und verlegte den Tatort auf 6 Meter vor das Tor. Das Mauerbollwerk auf der Linie hielt dem Freistoßhammer aber Stand und verhinderte den Anschlußtreffer. Als in der 35.Minute Peter Steinberger wieder zu einem schönen Solo in den Strafraum ansetzte konnte dieser wiederum nur mit einem Foul gebremst werden. Den zweiten Elfmeter in dieser Partie verwandelte Daniel Sauer wiederum trocken, diesmal aber halbhoch ins gleiche Eck. Danach tat sich nichts mehr und unsere Elf ging mit einem beruhigenden Vorsprung in die Halbzeitpause.
Gleich mit Wiederanpfiff überschlugen sich die Ereignisse etwas. Einem Pfostentreffer von Peter Steinberger folgte eine Großchance der Söchtenauer, wobei Peter Watl aus 6 Metern Distanz einen platzierten Schuß mit dem Fuß hervorragend meisterte. Wiederum fast im Gegenzug, scheiterte Jury Guwa abermals am Pfosten. Doch in der 50. Minute fand der Ball endlich den Weg ins Tor. Nur zum Leidwesen unseres Teams traf diesmal die Heimelf und konnte somit auf 1 : 3 verkürzen. Danach entstand eine Drangphase der Söchtenauer die nun „Morgenluft“ witterten. Bernau konnte sich nur teilweise aus der Umklammerung befreien und zeigte von nun an einen ängstlichen Konterfußball. Zu tief stand man in der Defensive was den Söchtenauern sehr gute Torchancen ermöglichte, die aber alle ungenützt blieben. Die wohl größte vergab Andreas Wirl in der 75. Minute ziemlich freistehend aus kurzer Distanz. In den letzten 10 Minuten des Spieles gab es noch eine erwähnenswerte Situation, als Heimtorwart Knöferl einen Konter an der Mittellinie nur mit der Hand abwehren konnte und dafür die rote Karte sah. Da Söchtenau schon dreimal gewechselt hatte mußte ein Feldspieler ins Tor. Selbst diese Überzahlsituation konnte unsere Mannschaft nicht nutzen und vergab auch die restlichen verbleibenden zwei Chancen kläglich.

9. Spieltag (Hinrunde)
TSV 1921 Bernau - TSV 1880 Wasserburg 2: 0 : 5

Viel zu hoch fiel das Ergebnis für die Gäste aus, denn Bernau war zumindest ein gleichwertiger Gegner.
In einer sehr flotten Partie konnte der TSV Bernau seine zahlreichen hochkarätigen Chancen nicht verwerten. Allein Peter Steinberger hätte bereits in den ersten Minuten des Spieles eine sichere 2 : 0 Führung erzielen können. Auch Matthias Schmuck konnte aus 10 Metern alleine vor dem gegnerischen Tor die Kugel nicht unterbringen. Etwas überraschend fiel dann für die Gäste in der 30. Minute der Führungstreffer. Bei einem Zweikampf im Strafraum kam ein Gästestürmer zu Fall und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter, welcher auch treffsicher verwandelt wurde. Im weiteren Verlauf setzte Nachwuchsspieler Lackerschmid allein stehend einen Kopfball aus 5 Metern über das Gehäuse und so musste man mit einem 1:0 Rückstand in die Pause gehen.
In der zweiten Hälfte zeichnete sich das gleiche Bild ab. Bernau verwertete seine Chancen nicht und war dem Ausgleich sehr nahe.Hier wurde wiederum eine Riesenmöglichkeit ausgelassen als man das Leder aus 3 Metern nicht über die Torlinie brachte. Im Gegensatz dazu konnte die Gästeelf die Führung etwas glücklich auf 2: 0 ausbauen. Torwart Peter Wastl konnte einen strammen Schuß nur „abklatschen“ und der daraus resultierende Abpraller sprang unserem Verteidiger Wasti Bauer unglücklich an den Fuß, von wo er auch seinen Weg ins Tor fand. Bernau gab sich aber immer noch nicht geschlagen und hatte die Riesenmöglichkeit zum Anschlusstreffer als Peter Steinberger in eine scharfe Hereingabe hechtete und den Ball per Kopf aus 5 Metern nur über das Tor setzte. Im direkten Gegenzug musste man aber wiederum einen Gegentreffer einstecken und das Spiel war somit entschieden. Die restlichen Treffer fielen bei Kontern in der Schlussphase des Spieles und schraubten aus Sicht der Zuschauer das Ergebnis viel zu hoch. Wer aber solche Chancen reihenweise ungenützt lässt verliert das Spiel womöglich auch zu Recht.

8. Spieltag (Hinrunde)
TV 1909 Obing - TSV 1921 Bernau: 1 : 3
Torschützen: 2x Hois, Steinberger

7. Spieltag (Hinrunde)
TSV 1921 Bernau - TSV Eiselfing: 1 : 1
Torschütze: Steinberger

In einem „Sommerkick“ konnte unsere Erste wieder nicht richtig punkten.
Von Beginn an konnte man beim TSV den Willen erkennen an diesem Spieltag als Sieger vom Platz zu gehen. Die Gästeelf agierte abwartend, konnte aber in keiner Phase des Spieles gefährliche Konter setzen.
Bernau war bemüht das Spiel an sich zu ziehen, konnte sich aber in Tornähe nicht entscheidend durchsetzen. Deshalb dauerte es in der ersten Hälfte bis zur 30. Minute bis die Zuschauer die erste nennenswerte Chance „bestaunen“ konnten. Ein Eiselfinger Angreifer konnte sich im Bernauer Sechzehner mit Ball bis zur Torauslinie bewegen, bei dem Versuch ihm den Ball weg zu grätschen kreuzte dieser geschickt den Laufweg unseres Verteidigers Horst Oberholzner, der Ball und Gegner traf. Der Schiedsrichter entschied deshalb auf Strafstoss. Diese Möglichkeit liesen sich die Eiselfinger nicht nehmen, indem sie diesen sicher verwandelten. Unsere Mannen zeigten sich aber nicht geschockt und drängten von nun an auf den Ausgleich. Die beste Möglichkeit hierfür hatte Silvio Kalauka in der 38. Minute, als er nach einer Flanke per Kopf aus 6 Metern nur die Latte traf. Mit diesem Rückstand ging man auch in die Pause.
Im zweiten Durchgang wollte man mit Routinier Jürgen Klier für mehr Schwung in der Offensive sorgen, was aber nur phasenweise gelang. Beim Gegner konnte man in der zweiten Hälfte nur noch eine Chance verbuchen, als ein Eiselfinger Angreifer in der 55. Minute im Strafraum zum Schuß kam. Hier musste sich unser Goalie Wastl Peter „strecken“ um den Schuß entschärfen zu können. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Partie etwas hektischer. Grund hierfür war der Schiedsrichter der aus einer fairen Partie ein Kartenfestival veranstaltete. Diverse Kleinigkeiten wurden sofort mit Gelb bestraft und liesen dem Unparteiischen keinen Spielraum für andere Spielsituationen zu.
Bestes Beispiel hierfür war Jürgen Klier, der in der 60. Minute nach einem harmlosen Foul die gelbe Karte erhielt und in der 70. Minute nach einer strittigen Situation wegen Meckerns mit gelb-rot des Feldes verwiesen wurde. Trotz allem besannen sich die Bernauer auch in Unterzahl der Lage und drängten auf den Ausgleich, wobei sich einige Chancen ergaben, die bei präziserem Abschluß auch zum Torerfolg hätten führen können. In der 87. Minute war es dann soweit, Peter Steinberger konnte nach einer schönen Flanke von Silvio Kalauka aus kurzer Distanz einnicken.
Den Schlusspunkt dieser Partie setzte wieder der Schiedsrichter, indem er wenig Fingerspitzengefühl bewies. Nach einem Zweikampf am Eiselfinger Strafraum pfiff dieser die Situation ab. Während des Pfiffes ergab sich für Alexander Hordt eine Schußchance, die dieser nutzen wollte und unglücklicherweise die beiden am Boden liegenden Spieler traf. Dies war der Anlaß den zuvor verwarnten Bernauer Stürmer mit gelb-rot vom Platz zu stellen. In der gleichen Situation forderte Silvio Kalauka lauthals den Referee auf ihm zu erkären ,was dies solle. Und so sorgte der Schiedsrichter mit der zweiten Ampelkarte innerhalb von 20 Sekunden für einen weiteren Feldverweis. Jetzt schien ihm das Spiel völlig zu entgleiten und deshalb zog er es vor, das Spiel in der 88. (!) Minute nach dem ausgeführten Freistoß für Eiselfing zu beenden. Dies trug allerdings zur Verwunderung der Zuschauer bei, die mit einer 5 minütigen Verlängerung gerechnet hatten, die auch durch Spielerwechsel und verletzungsbedingte Behandlungen gerechtfertigt gewesen wäre.

6. Spieltag (Hinrunde)
SV Riedering - TSV 1921 Bernau: 5 : 2
Torschützen: Venzl, Saldivar

Eine herbe Niederlage musste der TSV beim Titelanwärter SV Riedering einstecken.
Horst Oberholzner, Slobodan Brikic , Mimi Diamantis und Markus Rotter fehlten Coach Kink für die Defensivabteilung und so musste man in der Abwehr wieder umstellen. Nach dem frühen Gegentor in der ersten Minute schien unsere Mannschaft auch geschockt und fand nie richtig ins Spiel. So tat sich die Heimelf auch etwas leicht und konnte einen sicheren 3 : 0 Vorsprung erzielen. Bernau kam zwar in der zweiten Hälfte auf
2 : 4 heran, konnte aber weitere Chancen nicht nutzen. Zu pomadig war das Spiel der Gästeelf und so konnte die Riederinger Truppe auf 5 : 2 erhöhen. Zwar boten sich den Bernauern noch Chancen zu einer Kosmetikverbesserung, doch ein Unentschieden wäre an diesem Tag nicht verdient gewesen.Von jetzt an muß daran gearbeitet werden nicht weiter nach unten zu rutschen und bis zur Winterpause Punkte für einen Mittelfeldplatz zu erreichen.

5. Spieltag (Hinrunde)
TSV 1921 Bernau - TuS 1878 Prien a. Chiemsee: 1 : 3
Torschütze: Schmuck

In einem besonders in der ersten Halbzeit temporeichen Spiel konnte der TUS Prien das Nachbarschaftsderby für sich entscheiden.
Der TUS Prien agierte abwartend, da man ja als Tabellenzweiter nach Bernau kam und sich mit einem erspielten „Selbstbewusstsein“ präsentieren konnte. Der TSV musste, um in der Spitzengruppe mitmischen zu können, das Spiel für sich entscheiden. Deshalb versuchte der TSV von Beginn an das Spiel an sich zu ziehen und ging auch engagiert zur Sache. Die ersten 30 Minuten gehörten spielerisch gesehen der Heimelf, doch konnten keine klaren Torchancen heraus gespielt werden. Von einem Querpass im Sechzehner nach ca. 10 Minuten, der leider seinen Empfänger nicht erreichte und einem Freistoss durch Matthias Schmuck ,ging die größte Gefahr aus.
Die Gästeelf konnte sich in den ersten 30 Minuten nur durch einen Kopfball nach einer Ecke auszeichnen. In der 33. Minute jedoch musste der TSV den 0 : 1 Rückstand einstecken. Ein gut ausgeführter Freistoß aus 20 Metern schlug halbhoch neben dem Pfosten ein. Danach war ein kleiner Bruch im Bernauer Spiel vorhanden und man konnte die erspielte Dominanz der ersten 30 Minuten nicht mehr erhalten. So musste man mit einem 0 : 1 in die Pause gehen.
In der Halbzeitpause nahm man sich viel vor und konnte dies auch gleich in die Tat umsetzen. In der 47. Minute konnte wieder einmal unser „Gunk“ Schmuck zuschlagen. Nach einer schönen Hereingabe in den Strafraum konnte dieser mehr oder weniger unbedrängt einschieben. Nun war das Spiel wieder ausgeglichen und plätscherte etwas dahin. In der 60. Minute gelang den Gästen dann aber wieder die Führung. Eine schöne Flanke in den Strafraum konnte ein Priener Angreifer ungedeckt verwerten. Ab diesem Gegentor versuchten die Bernauer das Spiel wieder zu drehen, was aber nur zögerlich gelang. Erst in den letzten 15. Minuten war wieder eine Bernauer Drangphase zu sehen. Hier waren auch die zwei dicksten Chancen des Spieles vorhanden. Georg Wöhrer konnte aus 5 Metern den guten Priener Schlussmann nicht überwinden und Horst Oberholzner verfehlte nach einer Ecke das Tor nur knapp. In der 90. Minute fiel dann der Endstand. Nach einem Konter konnte Wasti Bauer den Ball nur ungenügend klären und legte den Ball unfreiwillig für 2 Priener Angreifer auf. Diese haben sich nicht lange bitten lassen und vollendeten zum 1 : 3 Endstand. Als Fazit bleibt wieder die Erkenntnis, dass Bernau nicht unbedingt als schlechtere Mannschaft mit leeren Händen da steht. Der momentane Trend geht eher nach unten. Es bringt nichts gut zu spielen, aber am Ende ohne Punkte auf dem Konto das Spielfeld zu verlassen.

4. Spieltag (Hinrunde)
TSV Rimsting - TSV 1921 Bernau: 3 : 2
Torschütze: 2x Schmuck

Verschenkte Auswärtspunkte!!
In einem besonders in der ersten Hälfte hochklassigen Spiel blieben die Punkte bei der Heimmannschaft. Zu Beginn des Spieles übernahm unser TSV gleich die Führungsrolle und setzte die Rimstinger unter Druck. Hier waren es Matthias Schmuck und Paul Popescu die gefährlich am Rimstinger Strafraum auftauchten. Und so konnte auch der momentane Bernauer Goalgetter Matthias Schmuck nach 20 Minuten die Führung erzielen ,als er aus ca. 6 Metern das Leder im langen Eck versenkte.
Die Führung war zu diesem Zeitpunkt völlig verdient, da die Rimstinger nur mit langen Bällen arbeiteten die vom Rimstinger Libero Jakob Bliemel aus an den Stürmer Andi Fritz oder auf die steil gelaufenen Aussenspieler adressiert waren. In dieser Phase versäumten es die Bernauer den Vorsprung zu vergrößern. Gegen Ende der ersten Hälfte konnten sich die Rimstinger etwas befreien, aber außer einem Zufallsprodukt sprang nichts zählbares dabei heraus. Frank Weißmeier unterschätzte am eigenen Sechzehner eine flache Hereingabe und so stand sein Gegenspieler alleine auf weiter Flur vor dem Bernauer Gehäuse. Dieser war wohl über die geschenkte Chance genauso überrascht und semmelte über den Ball. Der Pausenstand von 0 : 1 ging deshalb auch in Ordnung.
Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs merkte man der Heimelf den Willen an die Partie drehen zu wollen. Dies war auch die schlechteste Phase im Bernauer Spiel was sich durch Fehlpässe im Spielaufbau kennzeichnete die sich die Rimstinger zu Nutze machen konnten. In der 50. Minute war es dann soweit, nach einem Fehlpass konnte ein Rimstinger Angreifer allein stehend im Bernauer Sechzehner bedient werden. Mit einem trockenen Schuß ins lange Eck ,lies er Torwart Wastl Peter keine Chance.
Nur eine Minute später zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Ein ungestümer Zweikampf von Frank Weißmeier wertete der Unparteiische als Foulspiel, was man in die Kategorie „Kann man, muß man aber nicht...“ einordnen kann. Und so trat unser Keeper zum Elferduell an, welches er fast für sich entscheiden konnte als er mit den Händen an dem halbhoch getretenem Elfer noch dran war.
Sichtlich geschockt konnte sich unser Team die folgenden 10 Minuten nur ab und zu im Spiel zurück melden. Als der Schock überwunden war kamen die Bernauer Angriffsbemühungen wieder besser zum Tragen und so konnte Matthias Schmuck mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag den Ausgleich herstellen. Eine schöne Flanke konnte der unsicher wirkende junge Rimstinger Keeper nicht richtig einschätzen und unser „Gunk“ konnte in der 70. Minute allein stehend einschieben.
Als sich einige Zuschauer schon sicher waren, dass dieses Remis Bestand haben würde, konnte die Heimelf in der 85. Minute doch noch den Siegtreffer erzielen. Nach einer Freistoßflanke kam ein Rimstinger Angreifer alleine zum Kopfball und köpfte den Ball unhaltbar aus 8 Metern ein. Die restlichen Ausgleichsbemühungen der Bernauer waren nicht mehr der Rede wert und so kam es zu einem glücklichen Rimstinger Heimsieg, da aus meiner Sicht ein Unentschieden das gerechtere Resultat gewesen wäre.

3. Spieltag (Hinrunde)
TSV 1921 Bernau - TSV Chieming: 2 : 1
Torschützen: Schmuck, Venzl

Es ist vollbracht! Im zweiten Heimspiel der Saison konnte der erste Dreier gefeiert werden. Zwar ist man in der noch jungen Saison ungeschlagen, doch liesen die vorherigen Resultate und Spielverläufe auf eine leichte Nervosität schliessen. Zum Spiel in der ersten Halbzeit kann man nur anmerken, dass beide Mannschaften noch nicht gewonnen haben.Dies war in den Offensivbemühungen beider Mannschaften deutlich sichtbar die sich meistens durch übereilte Anspiele in die Spitze bemerkbar machte und deshalb ihr Ziel das eine oder andere Mal verfehlten. Einzig die Heimelf konnte ein Übergewicht an klareren Torchancen für sich verbuchen. Hier hatte Christian Hois ein dicke Chance auf dem Fuß als er in der 30. Minute alleine auf den Chieminger Torwart marschierte. Dabei legte er sich das Leder etwas zu weit vor und der aufmerksame Gästekeeper konnte ihm den Ball vom Schlappen „stehlen“. Doch in der 35. Minute war es dann Matthias Schmuck, der die 1:0 Führung herstellen konnte. Nach einer Ecke die von der Gästeabwehr nur zu kurz geklärt werden konnte, hatte sich Helmut Saldivar die Kugel geschnappt und auf den im Sechzehner frei stehenden Matthias „Gunk“ Schmuck gepasst, der aus 14 Metern trocken ins lange Eck traf. In der 40.Minute hätte er die Führung ausbauen können, als er am Sechzehner stehend nur die Latte traf. So konnten allerdings die Chieminger doch noch in der 43. Minute den Ausgleich erzielen. Nach einem Freistoß stand ein Chieminger Angreifer alleine am langen Fünfereck, von wo er auch trocken ins kurze Kreuzeck verwandelte. Nach der Pause hatten die Chieminger gleich ihre dickste Chance im ganzen Spiel. Bei einem langen Zuspiel in den Strafraum stand ein Gästestürmer allein vor Keeper Wastl Peter der aber diese hochkarätige Chance mit einer Glanztat vereiteln konnte. Danach tat sich im Spiel bis zur 65. Minute nichts mehr besonderes. Erst als Dieter Venzl zu einem schönen Sololauf in den Strafraum ansetzte und diesen gekonnt mit einem Treffer ins kurze Eck beendete war wieder etwas Feuer im Spiel. Die Chieminger drückten von nun an auf den Ausgleich und Bernau versteifte sich aufs Konterspiel. Hier gab es noch ein paar unruhige Schlußminuten zu überstehen doch sprang für die Gäste, trotz numerischer Überlegenheit nichts mehr zählbares dabei raus. Matthias Schmuck musste nach Meckern mit der „Ampelkarte“ das Spielfeld vorzeitig verlassen.

2. Spieltag (Hinrunde)
SC 1966 Rechtmehring - TSV 1921 Bernau: 1 : 1
Torschütze: Schmuck

In einem Spiel auf schlechtem Niveau konnte die Bernauer Elf äußerst selten Akzente setzen. Die Hausherren konnten von Anfang an das Spiel besser für sich nutzen und waren im ersten Durchgang auch die bessere Mannschaft. Zu nervös war das Bernauer Spiel was sich im schlechten Spielaufbau bemerkbar machte.Die Pausenführung von 1 : 0 der Heimelf war deshalb auch verdient.
Erst im zweiten Durchgang konnten sich unsere Mannen steigern und kamen ihrerseits zu mehr Chancen.Ab Mitte der 2.Hälfte hatten unsere Akteure augenscheinlich die bessere körperliche Verfassung und drückten nun auf den Ausgleich. Rechtmehring blieb aber stets mit schönen Kontern gefährlich und man musste das eine oder andere Mal um einen höheren Rückstand fürchten. In der 80. Minute konnte man den Ausgleich bejubeln was nochmals Kräfte frei setzte.Bei etwas geschickteren Zuspielen in die Spitze und konsequenterem Nachsetzen hätte man vielleicht noch einen Sieg feiern können. So musste unser Goalie Wastl Peter aber nochmals sein Können bei einer Rechtmehringer Doppelchance unter Beweis stellen und parierte dabei glänzend. Insgesamt gesehen muß man aber mit dem Unentschieden zufrieden sein.

1. Spieltag (Hinrunde)
TSV 1921 Bernau - SV Vogtareuth: 1 : 1
Torschütze: Guwa

Zu einem gerechten Unentschieden kam es am Wochenende zwischen dem TSV Bernau und dem SV Vogtareuth. In den ersten 45 Minuten bot sich den Zuschauern ein unansehnliches Spiel, welches sich durch Fehlpässe und Spielschwächen im Mittelfeld auszeichnete.
Dennoch konnte der TSV die ersten 15 Minuten für sich verbuchen und hatte etwas mehr vom Spiel. Im zunehmenden Spielverlauf schlichen sich im Bernauer Spiel immer mehr Abspielfehler ein, die den Gegner immer weiter aufbauten. Die junge Gästeelf übernahm zunehmend das Spiel und erarbeitete sich auch ein paar gute Möglichkeiten. Hierbei sah man dem Bernauer Team deutlich das Fehlen einiger Spieler der Mittelfeldreihe an. Die Bernauer Spitzen konnten sich nur noch bei Kontersituationen auszeichnen, die bei genauerem Zuspiel auch zum Torerfolg hätten führen können. So ging man aber mit einem 0 : 0 in die Halbzeitpause.
Nach dem Pausentee wurde das Spiel aber besser und es konnten immer mehr gelungenere Aktionen erarbeitet werden. Einzig die gelb-rote Ampelkarte für Daniel Sauer brachte einen kurzen Knick ins Spiel. Diese numerische Überlegenheit brachte auch die Führung für die Gäste ein, welche auch bis ca.10 Minuten vor Schluß der Partie bestand hatte. Juri Guwa konnte einen Abpraller des Vogtareuther Torwarts aus spitzem Winkel in den Maschen des Gehäuses unterbringen.

 
 
 
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"Ein Leben lang..."