TSV Bernau... ein Leben lang!

 
 

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Fußballchronik 1961 - 1999

1. Reihe v. links: Betreuer Martin Max, Lackerschmid Martin, Brecheis, Fischer, Winkler, Lackerschmid Konrad;
2. Reihe: Oberholzner, Jagla Max, Hofmann; 3. Reihe: Pavlik, Mittermeier, Reiser Gg.

Platzeinweihung des WSV Aschau 19.08.1963


linkes Bild: AbtL Schumann, Ramke, Fenzl, Oberholzner, Brecheis, Lackerschmid Konrad, Lucke, Hartl Walter, Jagla, Rederer, Benesch, Schäfer, Masseur Martin; rechtes Bild: Der TSV Bernau und der WSV Aschau

Beflügelt durch die sehr guten sportlichen Leistungen, aber mehr noch aus organisatorischen und hygienischen Gründen, wurde 1964 mit dem Bau des Vereinsheims begonnen. In nur 3-monatiger Bauzeit erstellten die Bernauer Fußballer in Eigenleistung ein Sportheim mit Wohnung und einer Gaststätte.

rechtes Bild: Schülertraining am Sportheim an der Widholzerstraße
 

 



Linolschnitt von Kunstmaler Schröter

In vorbildlicher Zusammenarbeit haben die Mitglieder und Aktiven mit Unterstützung zahlreicher Förderer und treuer Helfer ein Sportheim für sich und die Bernauer Jugend geschaffen.

Am 15. August 1964 wurde das neue Sportheim eingeweiht und eröffnet.
 


 

 

 

 


Das "gute alte" Sportheim - in gemütlicher Runde

 

Spiel gegen Neuötting anläßlich der Einweihung des Sportheims an der Widholzerstraße
 


stehend v. links: Porzel, Fenzl, Oberholzner, Brecheis, Wiegmann, Lucke, Winkler, Betreuer Martin;
sitzend v. links: Hartl W., Benesch, Rederer.


Sieben Jahre spielte die Mannschaft des TSV Bernau in der A-Klasse, als sie 1966 in die B-Klasse absteigen musste. Wesentlich kürzer war dann die Zugehörigkeit in dieser Spielklasse. Die Bernauer hatten das Fußballspielen nicht verlernt und schon in der Spielsaison 1967/68 wurde die 1. Mannschaft unter Trainer Walter Brecheis Meister in der B-Klasse und kehrte in die A-Klasse zurück. Diese Mannschaft war vom ersten bis zum letzten Spieltag immer Tabellenführer!
 


oberes Bild:
handgeschriebene Aufstellung von Hajo Rederer

unteres Bild:
v. links: Fischer, Porzel, Berg, Rederer, Lucke, Winkler, Trainer Brecheis;
Oberholzner, Wiegmann, Reichenberger, Hartl W., Guggenbichler








stehend v. li.: Winkler, Tr. Brecheis, Mayer, Oberholzner, Hartl H., Wiegmann, Lucke, Hügl;
kniend v. li.: Fischer Nepomucky, Löster, Hömmerich, Rederer Schuhbeck, Schumann (ehem. Trainer / MannschBetreuer)


Nach 26 Spielen wurde ein Torverhältnis von 65 : 19 und ein Punkteverhältnis von 44 : 8 erzielt, an dem der damalige Torjäger Hans Löster einen großen Anteil hatte.



In der Jahreshauptversammlung 1969 wurde Max Niedermeier neuer Abteilungsleiter als Nachfolger von Sepp Schumann gewählt.

Sehr wechselvoll verliefen die nächsten Jahre. Schon ein Jahr später musste die Mannschaft wieder in die B-Klasse absteigen, wo nun dennoch von 1969 bis 1974 eine längere stabile Phase mit verschiedenen Trainern wie Brecheis, Lucke, Schäfer, Pallor und Wiegmann erreicht wurde.

1974 kam der tiefe Sturz in die C-Klasse. Im gleichen Jahr verstarb der so beliebte Abteilungsleiter Max Niedermeier nach schwerer Krankheit. Nachfolger bis zur nächsten Wahl war Heinz Wiegmann. Danach übernahm Herbert Hartl für zwei Wahlperioden den Vorsitz der Fußballer bis 1978.

Unter Trainer Hajo Rederer gelang in den Jahren 1976 und 1977 der Durchmarsch von der untersten Klasse wieder hinauf in die A-Klasse. Doch nach nur zwei Jahren war der Traum zu Ende, die Mannschaft stieg zweimal hintereinander ab und spielte in der Saison 1980/1981 wieder in der C-Klasse. Abteilungsleiter der Fußballer war zu diesem Zeitpunkt (v. 1978 - 1982) Theo Fischer.

Als Nachfolger von Theo Fischer wurde 1982 Werner Grünäugl gewählt, der das Amt bis 1988 inne hatte. Trainer Groß, der für Hajo Rederer gekommen war, wurde von Sigi Marold abgelöst. Mit ihm gelang 1981 der sofortige Wiederaufstieg in die B-Klasse. Dort hielten sich die Bernauer bis zum Sommer 1989.

Die Mannschaft 1981


stehend v. links: Trainer Marold, Lutz, Zaglauer Karl, Jantke, Lackerschmid, Zaglauer Rudi, Hois, Betreuer Hartl
kniend v. links: Schmuck, Rupp Max, Zahpf, Jell, Rupp Hans, Walk Thomas


Schließlich kam es zum erneuten Abstieg in die unterste Spielklasse. In den folgenden Jahren war der zwischenzeitlich 1989 neu gewählte Abteilungsleiter Herbert Hartl sehr bemüht, die Mannschaft zu verstärken und sie wieder in die B-Klasse zu führen. Aber trotz erheblicher Anstrengungen und der Verpflichtung von Trainer Faber gelang dies nicht. Zweimal scheiterte die Mannschaft knapp.

Im Jahre 1992 wählten die Fußballer Helmut Praßberger zu ihrem Abteilungsleiter, der sich gleichzeitig mit großem Engagement für den Turnhallenbau und dem Bau des neuen Sportheims einsetzte.

Danach wurde für die Spielzeit 1995/1997 mit der Verpflichtung von Sepp Sigmund als Trainer (siehe Bild) ein erneuter Aufstiegsversuch unternommen, der aber ebenso scheiterte, wie beim anschließend verpflichteten Trainer Max Wagner von 1997/99.


stehend v. links: Betreuer Ammersdörfer, Weissmeier, Schuhbeck, Caus, Seiser, Lackerschmid, Steindlmüller, Trainer Sigmund;
kniend v. links: Beji, Wörndl, Mitterer, Vogl, Lutz, Auer, Canitz.


1998 kandidierte Helmut Praßberger nicht mehr als Abteilungsleiter. Bei den Neuwahlen der Fußballabteilung 1998 stellte sich daraufhin erneut Werner Grünäugl zur Verfügung, der bereits von 1982 bis 1988 Abteilungsleiter war (s. oben).

Gleich nach kurzer Amtszeit hatte Grünäugl jedoch bereits mit personellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Trainer Wagner zeigte sich nach "unterschiedlichen Spielauffassungen" sowohl mit Spielern, insbesondere aber gegenüber TSV-Anhängern wenig souverän und warf kurzerhand das "Handtuch".

Als Nachfolger verpflichtete Grünäugl Trainer Helmut Holderle. Und es sollte sich als Glücksgriff erweisen: Nach jahrelangen Bemühungen klappte nach der Verpflichtung Holderles auf Anhieb der lang ersehnte Aufstieg in die Kreisklasse (ehemals B-Klasse) gegen den ASV Au in der Spielsaison 1998/1999.

Das Entscheidungsspiel um den Aufstieg gegen den SV Au wurde auf neutralem Platz in Rohrdorf abends ausgetragen. Wie erwartet agierten beide Mannschaften zerfahren und unkonzentriert. Nach einem Spielstand von 2:2 Unentschieden zu Ende der regulären Spielzeit ging es in die Verlängerung - und da das Spiel auch nach 120 Minuten keine Entscheidung brachte, musste im Elfmeterschießen der Aufsteiger ermittelt werden. Das folgende Elfmeterschiessen endete sage und schreibe insgesamt mit 13:11 Toren (!) für Bernau.


Noch während der Verlängerung setzte ein schweres Gewitter mit Sturm, Regengüssen und Hagel ein, dass man tatsächlich Angst um die Akteure haben musste. Doch beide Mannschaften glaubten so fest an einen Sieg, dass sie einstimmig eine Spielunterbrechung trotz hereinbrechender Dunkelheit und des Unwetters ablehnten. Aber letztendlich war nach einem teils kuriosen, aber auch spannenden Entscheidungsspiel der Aufstieg in die nun neu benannte Kreisklasse (früher B-Klasse) geschafft.

 
 
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